Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /home/.sites/839/site1388/web/forum/Sources/Load.php(225) : runtime-created function on line 3 Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /home/.sites/839/site1388/web/forum/Sources/Load.php(225) : runtime-created function on line 3 RLA nach 3 x PEB Chemo: offen oder laparoskopisch?
 
Übersicht Blog Index Hilfe Suche Kalender Einloggen Registrieren

Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
18. Oktober 2018, 06:16:44

News: Unser neuer Flyer ( Früherkennung und Symptome bei Hodenkrebs ) ist Online und steht zum Download im PDF Format bereit.

FORUM HODENKREBS Österreich - VFHÖ  |  Behandlungsarten bei Hodenkrebs (und anderen Krebsarten)  |  Operationen  |  Thema: RLA nach 3 x PEB Chemo: offen oder laparoskopisch? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
Seiten: [1] Nach unten Drucken
Autor Thema: RLA nach 3 x PEB Chemo: offen oder laparoskopisch?  (Gelesen 22314 mal)
b_1979 Themen Starter
Newbie
*
Offline Offline

Beiträge: 4


« am: 20. Februar 2011, 12:11:05 »

Hallo,

ich bin neu hier und würde gerne eure Meinung zu folgender Sache hören:

Meine Situation:

  • 11/2010: Diagnose Hodenkrebs auf der rechten Seite, Hoden wurde entfernt
  • Es handelt sich um einen gemischten Keimzelltumor mit Anteilen eines Seminoms, eines embryonalen Karzinoms sowie reifen und unreifen Teratomanteilen; pT2 Nx Mx L1 V0 R0; Tumormarker AFP vor Hoden-OP leicht erhöht (12,0ng/l), danach immer im Normalbereich
  • am CT wurden 2 verdächtige Lympknoten mit einer Ausdehnung bis ca. 2cm entdeckt im Bauchraum entdeckt
  • danach 3 Zyklen PEB von 11/2010 bis ca. 02/2011
  • das CT nach der Chemo ergab, dass die Situation im Großen und Ganzen unverändert ist, die beiden Lymphknoten sind immer noch da
  • daher wurde nun zu einer Residualtumorresektion geraten; also eine Lymphknotenentfernung aus dem Bauchraum

Habe jetzt nächste Woche noch ein Gespräch mit meinem Arzt; würde aber vorab gern wissen, ob das Ganze "laparoskopisch" oder "offen" operiert werden sollte bzw. wer von euch eine derartige OP schon hatte.

Soweit ich aus dem Internet recherchiert habe, ist die lap. OP wohl schwieriger und es gibt dazu weniger Spezialisten; und die offene OP halt einfacher.

Die offene OP soll ja wohl auch mehr Nebenwirkungen haben, und die riesige Narbe über den ganzen Bauch macht mich auch nicht glücklich.

Bin im SMZ-Süd in Wien in Behandlung; Vielleicht weiß jemand ja auch Namen von Chirurgen die hier Spezialisten sind.

Danke für Eure Antworten!


Gespeichert
Peter
Vorstand
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 42


eineiiger Zwilling


WWW
« Antworten #1 am: 20. Februar 2011, 21:56:02 »

servus und willkommen, wenn auch unter solchen umständen!

also ich kann dir da schon einiges erzählen, da ich schon bei arten hatte.

die totalöffnung allerdings nach einem motorradunfall (notoperation) galle,leber,lunge... alles gerissen. meine narbe 41 nähte von unterm brustbein bis runter soweit es geht  Zwinkernd

die genesung hier war nicht sehr einfach, tat ziemlich lange alles weh und auch mit der verdauung gab es lange probleme. wobei ich dazu sagen möchte,

1. war es eine not OP
2. ist es auch schon 20 jahre her

eventuell ist es jetzt ja schon besser was die schmerzmittel betrifft.


so, 2008 hatte ich nach 4xPEB eine RLA - laparoskopisch.

der erste tag nach der OP da war ich erledigt, eh klar.
am 2ten musste ich dann schon aufstehen mit begleitung und am 3ten ging es eigentlich schon alleine. zwar nicht wirklich schmerzfrei aber ganz ok halt.

ich musste einige tage nur flüssiges zeug essen. dann am sonntag gab es huhn, ganz gierig drauf. war ein fehler. hatte dann 3 tage schmerzen im operierten bereich. jaja die gier  Grinsend

hatte dann die ernährung nach der op umgestellt und bekam nochmal 2 zyklen PEI nachgereicht, was gut war weil in den entfernten LK noch immer aktive mistvicher drinnen waren!

ich selber habe die ganze behandlung und die OP's im Hanusch Krankenhaus gemacht, sowie jetzt auch die nachsorge.

somit muss ich dazu eben sagen das die OP dort gut gemacht worden ist  Zwinkernd

mir ist damals gesagt worden auch wenn man es laparoskopisch macht, kann es natürlich auch während der op zu komplikationen kommen, und dann würde man auch geöffnet werden. also mein erster blick im aufwachraum war ob meine narbe wieder aufgeschnitten wurde am bauch. zum glück nicht und schon weiter geschlafen.

als fazit kann man nur sagen das die laparoskopisch auf jeden fall leichter zu verkraften war als die öffnung was das "danach" betrifft.

und ja es ist schon wichtig das man da in erfahrenen händen ist!

ich wünsche dir auf jeden fall viel glück !!! und hoffe das du uns hier am laufenden hältst  Zwinkernd
Gespeichert

MFG Peter

Nichtseminom (Embryonales Karzinom)
pT2 N3M0S2 (Stadium 2c nach Royal-Marsden) [C62.1]
Retroperitoneale Lymphknotenmetastase [C77.2]
inguinaler Ablatio testis sin. 01/08
Port-A-Cath Implantation 02/08
4 Zyklen nach PEB Protokoll
Laparoskopische RLA 06/08
2 Zyklen nach PEI Protokoll
b_1979 Themen Starter
Newbie
*
Offline Offline

Beiträge: 4


« Antworten #2 am: 21. Februar 2011, 10:36:29 »

Hallo Peter,

danke für deine rasche und ausführliche Antwort;

Ich werde auf jeden Fall berichten, wie es bei mir weiter geht.

Ein paar Fragen hätte ich noch an dich:

  • Wurde dir eine der beiden Operationsmethoden von den Ärzten als die bessere Variante empfohlen oder haben Sie gesagt, es ist gleichwertig und deine Entscheidung, ob offen oder laparoskopisch?
  • Sind die beiden Operationsmethoden aus Sicht deiner Ärzte gleich wirksam?
  • Wieviel Zeit ist eigentlich von der letzten Chemo (also die letzte ambulante Bleomycin) bis zur RLA bei dir verstrichen?
  • Bleiben vom laparoskopischem Eingriff auch sichtbare Narben zurück?
  • Kannst du mir den Namen deines Operateurs nennen?

Vielen Dank!
Gespeichert
Peter
Vorstand
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 42


eineiiger Zwilling


WWW
« Antworten #3 am: 21. Februar 2011, 19:03:28 »

servus,

ja würde mich freuen zu wissen wie es dir so weiter ergeht!

also die methode wurde mir vorgeschlagen, eben weil es die "sanftere" methode ist. ich wurde aber sehr wohl über die risiken aufgeklärt.

hätte man in meinem fall zb. die LK auf der rechten seiten rausnehmen müssen, wäre die lapr. methode nicht gegangen weil ich innen ja schon verwachsungen von der anderen OP habe.

gleichwertig was den erfolg betrifft wären wohl beide arten.


die zeit zwischen letzter vorläufigen chemo und OP muss so ein-einhalb monate herum gewesen sein. da müsst ich die befunde heraussuchen.


es bleiben auch narben zurück, jedoch sind die ganz klein. bei mir waren es 3 stück, gerade so ein 1 cm schnitte in etwa.


die OP hat gemacht der Herr OA.Dr.Mrstik (federführend) und Dr.Klein.

Dr. Klein hat bei mir auch die Diagnose gestellt.
Gespeichert

MFG Peter

Nichtseminom (Embryonales Karzinom)
pT2 N3M0S2 (Stadium 2c nach Royal-Marsden) [C62.1]
Retroperitoneale Lymphknotenmetastase [C77.2]
inguinaler Ablatio testis sin. 01/08
Port-A-Cath Implantation 02/08
4 Zyklen nach PEB Protokoll
Laparoskopische RLA 06/08
2 Zyklen nach PEI Protokoll
b_1979 Themen Starter
Newbie
*
Offline Offline

Beiträge: 4


« Antworten #4 am: 03. Mai 2011, 21:20:22 »

Hallo!

Spät aber doch berichte ich jetzt mal über meinen Status.
Ich habe mich letztendlich für die laparoskopische OP entschieden.
Die Lymphknoten wurden heraus operiert und waren alle "gutartig". War 1 Woche im Krankenhaus, die OP ist problemlos verlaufen. Hatte nach der OP für ein paar Tage noch Schmerzen, die aber auszuhalten waren.

Ich hab 4 kleine Narben, die jeweils wie bei dir so ca. 1cm lang sind.

Habe mittlerweile auch die erste Nachuntersuchung gehabt, es scheint alles zu passen. Gott sei dank.

Von der OP habe ich mich rasch erholt, offensichtlich habe ich noch etwas Flüssigkeit im Bauchraum von den durch die Operation verletzten Lymphknoten, das sollte sich aber von selbst erledigen.

Danke für deine Antworten, hat mir für meine Entscheidung geholfen!

lg

Gespeichert
Peter
Vorstand
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 42


eineiiger Zwilling


WWW
« Antworten #5 am: 17. Mai 2011, 22:23:33 »

hallo!

das freut mich das du es überstanden hast und es dir gut geht nach der OP  Zwinkernd

und immer schön die nachsorge untersuchungen einhalten, sind sehr wichtig!
ich war davor immer etwas nervös, aber das ist mit jeder untersuchung besser geworden  Smiley


im welchen spital warst du den? ist eventuell gut zu wissen wenn jemand wie du vor der entscheidung steht, und der die laproskopische methode auch kann.
« Letzte Änderung: 17. Mai 2011, 22:25:49 von Peter » Gespeichert

MFG Peter

Nichtseminom (Embryonales Karzinom)
pT2 N3M0S2 (Stadium 2c nach Royal-Marsden) [C62.1]
Retroperitoneale Lymphknotenmetastase [C77.2]
inguinaler Ablatio testis sin. 01/08
Port-A-Cath Implantation 02/08
4 Zyklen nach PEB Protokoll
Laparoskopische RLA 06/08
2 Zyklen nach PEI Protokoll
b_1979 Themen Starter
Newbie
*
Offline Offline

Beiträge: 4


« Antworten #6 am: 04. Februar 2012, 16:38:24 »

Hallo Peter,

so, nach längerer Zeit melde ich mich hier mal wieder.

Die OP im letzten Jahr habe ich in Salzburg im Salzburger Uni-Klinikum (www.salk.at) gemacht, der Operateur war Dr. Günter Janetschek.
Mir wurde in Wien gesagt, dass er auf dem Gebiet der laparoskopischen Lymphadenektomie der Spezialist schlechthin ist. Deshalb hab ich es in Salzburg gemacht.

Weiters ... habe jetzt schon fast ein Jahr nach der letzten Behandlung hinter mir, alle Nachsorge-Untersuchungen sind positiv verlaufen.

Ich habe nun mittlerweile ein gutes Gefühl nach der ganzen Sache ;-)

lg


Gespeichert
Peter
Vorstand
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 42


eineiiger Zwilling


WWW
« Antworten #7 am: 12. Februar 2012, 12:30:04 »

Servus... schoen zu hoeren das alles gut verlaufen ist und das es dir gut geht. Und danke fuer die Infos die sind sicher hilfreich fuer den einen oder anderen.

Ich bin auch gerade wieder dabei Nachsorge zu machen. Jetzt ist wieder ein CT an der Reihe  Zwinkernd

Hab noch ein Jahr dann gelte ich als geheilt... Bin da auch positiv eingeytellt. Bei mir hat sich alles verbessert seit der Krankheit, eben zum besseren zum Glueck. Privat wie auch beruflich. Vom koerperlichen rede ich gar nicht. Fit wie ein Turnschuh  Grinsend

Ich wuensche dir noch einen schoenen Sonntag....
Gespeichert

MFG Peter

Nichtseminom (Embryonales Karzinom)
pT2 N3M0S2 (Stadium 2c nach Royal-Marsden) [C62.1]
Retroperitoneale Lymphknotenmetastase [C77.2]
inguinaler Ablatio testis sin. 01/08
Port-A-Cath Implantation 02/08
4 Zyklen nach PEB Protokoll
Laparoskopische RLA 06/08
2 Zyklen nach PEI Protokoll
ClaudioCoburger
Newbie
*
Offline Offline

Beiträge: 2


« Antworten #8 am: 04. April 2012, 19:04:09 »

Freut mich auch, dass alles so gut verlaufen ist ;-)
Gespeichert
Seiten: [1] Nach oben Drucken 
FORUM HODENKREBS Österreich - VFHÖ  |  Behandlungsarten bei Hodenkrebs (und anderen Krebsarten)  |  Operationen  |  Thema: RLA nach 3 x PEB Chemo: offen oder laparoskopisch? « vorheriges nächstes »

Verlinken Sie dieses Thema...
 
In einem Forum (BBCode) 
 
Auf einer Webseite (HTML)

Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.6 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Seite erstellt in 0.066 Sekunden mit 19 Zugriffen.

 ©2008 - 2009 FORUM HODENKREBS  

Nach oben

Mobile Version | Archiv Version | Link zu uns | Kontakt zum VFHÖ |

Gehostet von www.world4you.com - Ihr Hosting Provider.at